blogsalon extended

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Am vergangenen Samstag traf sich ein Teil unserer kleinen Salongesellschaft zu einem „blogsalon extended“. Weil wir während unserer abendlichen Treffen immer nur ein knappes Zeitfenster haben, war der Wunsch da, einen ganzen Tag miteinander zu verbringen. Und so kam die Idee auf für einen Samstag mit „Programm“. Daraus geworden ist ein halbtägiger Workshop, ein gemeinsames Essen und ein Atelierbesuch.

Der Kontakt zu Julia Kropf entstand über Indre. Julia ist als Systemischer Business Coach tätig und hatte für uns einen Miniworkshop vorbereitet. Dabei ging es um berufliche Motivation, Effizienz und Fokussierung, sowie persönliche Ziele. Am großen Tisch in Annas Studio BlinkBlink arbeiteten wir gemeinsam und erprobten die von Julia vorgestellten Selbstcoaching-Tools. Das war ein spannender, erkenntnisreicher und produktiver Vormittag, der zudem richtig Spaß gemacht hat.

Nach dem Workshop und einer gemeinsamen Brotzeit, ging es in den riesigen Gebäudekomplex der Gerichtstraße 23 – genauer hinauf in das Atelier von Ekaterina Koroleva und auf die Dächer des Berliner Wedding.

Ekaterina – a.k.a. Kiki – arbeitet freiberuflich und international als Illustratorin. Für uns öffnete sie nicht nur die Schubladen ihres Papierschranks mit ihren Arbeiten, sondern lies uns auch ihre Werkzeuge ausprobieren und in Photoshop-Dateien schauen. Kikis Illustrationsstil würde ich als weich, fließen und feminin beschreiben. Neben figürlichen Zeichnungen sind kalligrafische Schriftzüge ein von ihr gerne angewandtes Stilmittel. Bleistift, Wasserfarben und Tusche, das sind ihre typischen Werkzeuge, bevor es in die digitale Bearbeitung geht. Kiki erläuterte uns ihre Arbeitsweise und erzählte von Kunden- und freien Projekten, wie zum Beispiel ihr kürzlicher Aufenthalt auf Lanzarote und dem damit verbundenen Künstlerprojekt des Canary Island Tourist Board. Unbedingt anschauen, da sind tolle Arbeiten entstanden, auch die der anderen Illustratoren: #onthedraw.

Vielen lieben Dank an Julia und Kiki, für ihr Engagement und die Zeit, die sie sich genommen haben. Das war klasse!

Tausend Dank auch an Anna, deren Studio BlinkBlink wir für unseren Workshop nutzen durften. Es war vorerst die letzte offizielle Veranstaltung in diesen Räumen, denn das Studio ist im Wandel. So wie BlinkBlink bisher war, so wird es die Location in Zukunft nicht mehr geben. Sicher ist, dass Anna im kommenden halben Jahr nicht in diesen Räumen kreativ sein wird. Was danach aus dem Studio wird … wer weiß. Wenn ihre gerne mehr vom bisherigen BlinkBlink sehen möchtet, schaut auf Herz & Blut vorbei, denn Jules hat ganz aktuell wunderbare Bilder im Studio gemacht. In den kommenden Wochen wird es hier auf meinem Blog auch noch ein „Im Augenblick“-Portrait mit Anna geben.

Treffen von Bloggern, kreativ Schaffenden und anderen Interessengemeinschaften gibt es vieler Orts und das ist gut so. Ich kann nur jedem empfehlen, solche „Meetups“ zu nutzen oder diese selbst ins Leben zu rufen. Sich lokal zu treffen und über die eigenen Interessenbereiche hinaus zu vernetzen ist eine tolle Gelegenheit, sich neue interessante Bereiche zu erschließen und gegenseitig mental zu unterstützen. Auch wenn wir beruflich auf verwandten Pfaden unterwegs sind, so ist unsere Gruppe im Alter total gemischt und wir „stecken“ in unterschiedlichen Lebenssituationen, was sich immer wieder als richtig gut und ergänzend herauskristallisiert.

Als ich das erste Treffen ins Leben rief, um die Damen zu vernetzen, die ich über die Jahren hinweg auf vorrangig digitalem Weg in dieser Stadt kennengelernt habe, hatte ich keinerlei Erwartung oder Anspruch auf Wiederholung. Der Wunsch, es nicht bei einem einmaligen Zusammenkommen zu belassen, kam aus der Gruppe und das ist wohl der beste Impuls. Unser Miteinander hat mich auch dieses Mal wieder begeistert. Das bestehende Vertrauen, obwohl wir uns gar nicht so intensiv kennen und die Selbstverständlichkeit, mit der sich jeder einbringt – all das ist wunderbar. Ich danke Euch dafür Sabrina, Stephanie, Marta, Franziska und dem „A-Team“ Anne, Anna und Anna.

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Dirk

Dirk

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, wo und wann ich Dirk das erste Mal getroffen habe. Sehr wahrscheinlich war es während eines Konzerts, bei dem er auf der Bühne stand. Aus der Leidenschaft zur Musik den Beruf zu machen ist nicht einfach. Ich fand immer, Dirk hat das sehr zielstrebig verfolgt und umgesetzt. Wenn man mit ihm über seine Arbeit spricht, bleibt nicht verborgen, dass er seinen Job wirklich liebt. Daneben gibt es für ihn die Fotografie und damit das Thema, bei dem wir uns immer „getroffen“ haben. Früher war vorrangig die Stadt sein Motiv, nun sind es immer mehr Menschen. Es hat mich etwas Überwindung gekostet, ihn zu portraitieren. So wie das immer ist, bei Menschen, die selber fotografieren. Ich hoffe sehr, dass ihm gefällt, was ich gesehen habe und dass er sich darin wiedererkennt.

Wo kommst Du her?
Ich bin in Offenbach am Main geboren und in Obertshausen, einem beschaulichen Ort im Landkreis Offenbach, aufgewachsen.
Dort habe ich zwar sehr gerne meine Kindheit verbracht, aber es zog mich in größere Städte, so auch Berlin, wo ich meinen heutigen Beruf (und auch meine Berufung!) erlernte.
Seit 2003 lebe ich in Bornheim, dem, aus meiner Sicht schönsten Stadtteil Frankfurts.

Wo willst Du hin?
Natürlich noch so viele Flecken auf Erden anschauen, als möglich – aber nur zu Besuch, denn privat und beruflich fühle ich mich schon sehr angekommen!

Was treibt Dich an?
Die Fotografie als Leidenschaft und perfektem Ausgleich zum oft stressigen Berufsleben treibt mich genauso an, wie gute Bands zu hören oder diese live zu sehen. Ein einzelner Song, der eine solche Energie versprüht, die oft den ganzen Tag anhält – unbezahlbar!
Aber auch die kleinen Dinge des (alltäglichen) Lebens, die so genannte „Quality Time“ treiben mich an, und sei es „nur“ mit Freundin und Katze auf der Couch abzuhängen.

Was hält Dich auf?
Haha, ganz klar: die Annehmlichkeiten des modernen Lebens – Glotze, Smartphone, iPad, Facebook und Co.!

Drei Dinge, die Du in 5 Jahren gemacht haben möchtest?
Mich in der Fotografie weiterzuentwickeln, dort mutiger zu werden und einfach noch mehr machen.
Den Job nicht mehr ganz so ernst zu nehmen, bzw. das „frei haben“ auch als solches, ohne Wenn und Aber, anzunehmen.
Weiterhin so glücklich zu sein, wie ich es heute bin!

Dirk Grimmer lebt mit seiner Freundin Sonja und Katze Mimi in Frankfurt am Main. Er arbeitet als Toningenieur bei einem öffentlich rechtlichen TV-Sender. Für seine Tätigkeit als Fotograf führt er eine Facebookseite und bei Instagram ist er als dirk_grimmer zu finden.

Fotografiert haben wir Zuhause bei Dirk und Sonja, sowie auf dem Weg zum und im Frankfurter Günthersburgpark.

Dirk
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Fotos: Nicola Holtkamp – Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
Dieser Beitrag ist Teil der Portraitserie Im Augenblick.